Die KI-Schulung, die Ihre Pflicht erfüllt und im Alltag etwas bringt.
Seit Februar 2025 muss jeder Betrieb, der KI einsetzt, dafür sorgen, dass seine Leute sie verstehen. Ein halber Tag, danach liegt der Nachweis in Ihrer Akte.
Brauchen Sie überhaupt eine Schulung?
Fünf Fragen, dreißig Sekunden. Die meisten Betriebe unterschätzen, wie viel KI bei ihnen schon läuft.
Frage 1 von 5
Nutzt bei Ihnen jemand ChatGPT, Claude, Copilot oder ein ähnliches Werkzeug?
Die Stichtage
Zwei sind vorbei, zwei kommen. Der erste liegt anderthalb Jahre zurück.
Wo setzen Sie KI schon ein?
Wählen Sie einen Bereich: So genau schauen wir uns Ihren Fall an.
Das nehmen Sie mit
Nach dem Vormittag haben Sie alles beisammen, was eine Prüfung sehen will.
Teilnahmebestätigung
Für jede Person, mit Datum, Dauer und Inhalten. Als PDF, direkt ablegbar.
Schulungsnachweis
Ein Blatt für die Akte, das bei einer Prüfung vorgelegt wird. Mit Bestandsaufnahme, Maßnahme und Wiederholungstermin.
KI-Richtlinie fürs Haus
Welche Werkzeuge freigegeben sind, welche Daten hineindürfen, wer über neue entscheidet. Gemeinsam ausgefüllt, nicht als leere Vorlage.
Liste Ihrer KI-Werkzeuge
Welche KI bei Ihnen wofür läuft. Meistens sind es mehr als gedacht. Die Liste brauchen Sie spätestens 2027.
Die Regeln, die jetzt gelten
Verbotene Praktiken, Transparenzpflichten seit August 2026, Fristen für heikle Anwendungen. In der Sprache Ihres Betriebs, nicht in Paragrafen.
Praxis an Ihren Aufgaben
Jeder arbeitet selbst, an Fällen aus Ihrem Alltag. Der Teil, der die Schulung bezahlt macht.
Was das Gesetz wirklich verlangt
Artikel 4 der KI-Verordnung gilt seit dem 2. Februar 2025. Er verlangt von jedem Unternehmen, das KI einsetzt oder anbietet, Maßnahmen für ausreichende KI-Kompetenz. Ein Curriculum, eine Mindeststundenzahl oder eine Prüfung schreibt er nicht vor.
Was er auch nicht vorsieht, ist ein Bußgeld. Der Sanktionskatalog in Artikel 99 zählt auf, welche Verstöße Geld kosten. Artikel 4 steht nicht darin. Die oft zitierten 35 Millionen Euro gehören zu Artikel 5, den verbotenen Praktiken. Wer Ihnen mit Bußgeldern für fehlende Schulungen droht, verkauft Ihnen Angst.
Es gibt trotzdem gute Gründe. Richtet jemand mit KI einen Schaden an und war nicht geschult, ist die Pflichtverletzung dokumentiert und trifft die Geschäftsführung. Immer mehr Auftraggeber fragen den Nachweis in Ausschreibungen ab. Und der wichtigste Grund steht in keinem Gesetz: Teams, die diese Werkzeuge verstehen, laden keine Kundendaten in kostenlose Chatbots.
So läuft es ab
Vorgespräch, 30 Minuten
Wir klären, welche KI bei Ihnen im Einsatz ist, wer damit arbeitet und ob Sie Anbieter oder nur Betreiber sind. Danach steht das Programm.
Die Schulung, ein halber Tag
Vier Stunden mit Ihrem Team, bei Ihnen oder als Live-Video. Grundlagen, Regeln, Bestandsaufnahme, Praxis. Am Ende steht die Richtlinie, die am nächsten Tag gilt.
Die Akte
Teilnahmebestätigungen, Schulungsnachweis, Richtlinie und Werkzeug-Liste kommen als PDF. Rückfragen beantworte ich vier Wochen lang per Mail.
Häufige Fragen zur KI-Schulung
Ist eine KI-Schulung Pflicht?
Ja. Artikel 4 der KI-Verordnung verlangt seit dem 2. Februar 2025 von jedem Unternehmen, das KI einsetzt oder anbietet, dass die Menschen, die damit arbeiten, sie auch verstehen. Das gilt unabhängig von Größe und Branche. Ein bestimmtes Format schreibt das Gesetz nicht vor, eine Maßnahme muss es aber geben.
Gibt es ein Bußgeld, wenn ich nichts mache?
Nein, jedenfalls nicht direkt. Der Sanktionskatalog in Artikel 99 zählt auf, welche Verstöße Geld kosten. Artikel 4 steht nicht darin. Die oft zitierten 35 Millionen Euro gehören zu Artikel 5, den verbotenen Praktiken. Wer Ihnen mit Bußgeldern für fehlende Schulungen droht, sagt Ihnen nicht die Wahrheit.
Warum sollte ich es dann machen?
Weil die Haftung bleibt. Richtet jemand mit KI einen Schaden an und war nicht geschult, ist die Pflichtverletzung dokumentiert und trifft die Geschäftsführung. Dazu kommen Ausschreibungen und Lieferantenaudits, in denen der Nachweis immer öfter abgefragt wird. Und der eigentliche Grund: Teams, die diese Werkzeuge verstehen, arbeiten besser damit.
Wer muss geschult werden?
Alle, die mit KI arbeiten oder darüber entscheiden. Das ist meistens mehr als gedacht. Wer Texte mit einem Assistenten schreibt, gehört dazu, wer den Chatbot auf der Website betreut ebenso. Die Geschäftsführung sowieso.
Wie oft muss geschult werden?
Das Gesetz nennt kein Intervall. Sinnvoll ist einmal im Jahr, dazu bei jeder wesentlichen Änderung der Regeln oder der eingesetzten Werkzeuge. Allein 2026 gab es zwei davon: Die Transparenzpflichten seit dem 2. August und den Digital Omnibus vom 27. Juli.
Was bekomme ich als Nachweis?
Eine Teilnahmebestätigung für jede Person, einen Schulungsnachweis auf einem Blatt für die Akte, eine ausgefüllte KI-Richtlinie für Ihr Haus und eine Liste der KI-Werkzeuge, die bei Ihnen im Einsatz sind. Das ist der Teil, den eine Prüfung sehen will.
Brauche ich das auch als kleiner Betrieb?
Ja. Artikel 4 kennt keine Untergrenze. Für kleine Betriebe ist der Aufwand aber klein: Ein halber Tag, danach steht die Akte.
Was kostet die Schulung?
Den Preis nenne ich Ihnen nach einem kurzen Vorgespräch, abhängig von Gruppengröße und Ort. Er steht vor der Buchung fest.
Vor Ort oder online?
Beides. Vor Ort im Rhein-Main-Gebiet, deutschlandweit oder als Live-Video. Der Live-Anteil liegt in jedem Format bei mindestens 60 Prozent, aufgezeichnete Kurse gibt es bewusst nicht.
Der nächste Schritt
Ein Gespräch, dann steht Ihr Termin.
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