bemailed: Das Newsletter-Tool, das ich entwickelt habe.

Server in Frankfurt, Auftragsverarbeitungsvertrag in jedem Tarif, ein Einstieg, der dauerhaft nichts kostet. Was bemailed kann, was es kostet und wo es bewusst aufhört.

Daniel Klantke · 20. Juli 2026 · 6 Minuten Lesezeit

bemailed ist ein Werkzeug für Newsletter. Sie sammeln Empfänger über ein Formular auf Ihrer Website, schreiben Ihre Mail und sehen hinterher, wer sie geöffnet und angeklickt hat. Betrieben wird es von meiner Agentur, der Essential Advertising GmbH in Oberursel.

Die Idee dahinter ist schnell erzählt. Einen Newsletter zu schreiben soll so einfach sein wie möglich, damit Unternehmen leicht mit ihren Kunden in Kontakt bleiben. Alles andere im Werkzeug ordnet sich diesem Satz unter.

Zweihundert Adressen schlagen zweitausend Follower

Auf Instagram oder LinkedIn entscheidet die Plattform, wer Ihren Beitrag zu sehen bekommt. Ändert sie ihre Regeln, erreichen Sie über Nacht weniger Leute. Eine E-Mail-Adresse bleibt Ihnen.

Deshalb lohnt sich ein Newsletter schon bei kleinen Listen. Zweihundert Leute, die Ihnen ihre Adresse gegeben haben, bringen mehr als zweitausend Follower, die Ihren Beitrag nie sehen.

Der Einstieg kostet nichts

Es gibt drei Tarife, keine versteckten Stufen dazwischen.

Tarife

Was bemailed kostet

Drei Tarife zum Durchklicken.

0 € Free, dauerhaft kostenlos

Bis zu 250 Empfänger, bis zu 1.000 Mails im Monat, 15 Smart-Mail-Entwürfe. Ohne Kreditkarte, ohne Ablaufdatum. Unter der Mail steht ein kleiner Hinweis auf bemailed.

Alle Angaben von der Preisseite. Der Balken zeigt nur die Reihenfolge, er misst nichts.

Free ist keine Testphase, die nach zwei Wochen abläuft, sondern ein Tarif, der bleibt. Eine Kreditkarte brauchen Sie dafür nicht.

In jedem Tarif dabei: Server in Frankfurt, der Auftragsverarbeitungsvertrag, die Auswertung mit Öffnungen, Klicks und Länderkarte sowie ein Zustellbarkeits-Check vor dem Versand. Alle Zahlen stehen auf der Preisseite.

Der Preis hängt an der Zahl Ihrer Empfänger, nicht an der Zahl Ihrer Mails. In Basic und Pro können Sie so oft schreiben, wie Sie wollen. Wer einmal im Quartal etwas schickt, zahlt genauso viel wie jemand, der jede Woche schreibt.

Vom Stichwort zum fertigen Newsletter

Der Punkt, an dem die meisten aufgeben, ist das leere Blatt. Sie tippen ein, worum es geht. Zurück kommt ein fertiger Entwurf im Ton Ihrer Marke, den Sie überschreiben können. Wie oft das im Monat geht, hängt am Tarif: 15 Mal im Free, 50 Mal im Basic, 150 Mal im Pro. Die Funktion heißt Smart Mail.

Farben, Schriften und Logo stellen Sie einmal ein, danach sieht jede Mail danach aus. Wenn Sie schon einen Newsletter verschicken, laden Sie einen Screenshot Ihrer alten Mail hoch. Das Aussehen kommt daraus.

Vor dem Versand läuft ein Check über den Entwurf. Er meldet, was der Zustellung im Weg steht, bevor die Mail rausgeht. Die technischen Einträge, die dafür in Ihrer Domain stehen müssen, richtet bemailed beim Einrichten selbst ein.

Ihre Empfänger merken vom Wechsel nichts

Wenn Sie eine Liste importieren, verschickt bemailed von allein gar nichts. Ihre Empfänger merken von einem Wechsel nichts, bis Sie selbst auf Senden drücken.

Das klingt nach einer Kleinigkeit. Es ist der Punkt, an dem beim Umzug von einem Anbieter zum nächsten am meisten schiefgeht. Ein Import, der ungefragt Bestätigungsmails an tausend Leute schickt, kostet Sie an einem Vormittag mehr Vertrauen, als Sie in einem Jahr aufbauen.

In drei Schritten umgezogen

  1. Liste beim alten Anbieter als CSV-Datei exportieren.
  2. In bemailed hochladen. Dabei bestätigen Sie, dass die Empfänger eingewilligt haben. Ohne dieses Häkchen wird kein Kontakt angelegt.
  3. Screenshot Ihres alten Newsletters hochladen, damit das Design mitkommt.

Danach schreiben Sie eine Testmail an sich selbst und schauen, ob alles sitzt. Erst dann geht die erste echte Sendung raus.

Der Unterschied zu Mailchimp und Brevo

Mailchimp gehört zu Intuit und sitzt in den Vereinigten Staaten. Brevo kommt aus Frankreich. Beide sind größer als bemailed und können mehr, vor allem bei sehr großen Verteilern und bei der Verzahnung mit anderen Systemen.

Der Unterschied, der für einen deutschen Mittelständler zählt, ist ein anderer. Bei einem Anbieter aus den USA müssen Sie den Datentransfer gesondert begründen. Der Auftragsverarbeitungsvertrag ist dann oft ein englisches Dokument, das Ihr Datenschutzbeauftragter erst prüfen lässt. Bei bemailed liegen die Daten in Frankfurt und der Vertrag gehört zu jedem Tarif, auch zum kostenlosen.

Wenn Sie vergleichen, fragen Sie jeden Anbieter dasselbe: Wo liegen die Daten, was kostet der Auftragsverarbeitungsvertrag extra, was passiert beim Import mit meiner Liste und wie komme ich wieder raus, wenn es nicht passt.

Alles auf Ihre Marke, nichts von der Stange

Andere Werkzeuge begrüßen Sie mit einer Galerie voller fertiger Vorlagen. Hier fängt jede Mail bei Ihnen an: Ihre Farben, Ihre Schrift, Ihr Logo, Ihr Tonfall.

Das gilt für den Text genauso. Smart Mail schreibt nicht in einem allgemeinen Werbeton, sondern in dem Ton, den Sie für Ihre Marke hinterlegt haben.

Der Unterschied zeigt sich im Posteingang. Ihre Mail steht dort neben Dutzenden anderen. Sieht sie aus wie eine Vorlage, die der Leser schon dreimal gesehen hat, wird sie überblättert. Sieht sie nach Ihnen aus, wird sie geöffnet.

Für wen es gemacht ist

Gut passt es, wenn Ihre Liste zwischen ein paar Dutzend und ein paar Tausend Adressen liegt und Ihnen wichtig ist, wo die Daten Ihrer Kunden liegen. Auch dann, wenn bei Ihnen niemand die Zeit hat, sich in ein großes Werkzeug einzuarbeiten.

Weniger gut passt es bei sehr großen Verteilern. Und dann, wenn Sie Ihr Newsletter-Werkzeug eng mit einem Shop- oder Kundensystem verzahnen wollen. Fragen Sie das vorher, statt es zu hoffen.

Häufige Fragen

Ist der kostenlose Tarif wirklich dauerhaft kostenlos?

Ja. Free ist keine Testphase, sondern ein Tarif, der bleibt. Er deckt bis zu 250 Empfänger und 1.000 Mails im Monat ab, ohne Kreditkarte. Unter Ihren Mails steht ein kleiner Hinweis auf bemailed, der in den Bezahltarifen wegfällt.

Wo liegen die Daten meiner Empfänger?

Auf Servern in Frankfurt. Der Auftragsverarbeitungsvertrag gehört zu jedem Tarif, auch zum kostenlosen.

Muss ich kennzeichnen, dass ein Newsletter mit KI geschrieben wurde?

Meistens nicht. Ab dem 2. August 2026 verlangt der EU AI Act eine Kennzeichnung für KI-Texte, die die Öffentlichkeit über wichtige Themen informieren. Es gibt aber eine Ausnahme, die fast immer greift: Wenn ein Mensch den Text vor dem Versand liest und dafür geradesteht, entfällt sie. Für reine Werbung gilt die Regel ohnehin nicht. Anders ist es bei Bildern. KI-Bilder, die echt wirken, gehören gekennzeichnet.

Brauche ich Double-Opt-in?

In Deutschland praktisch ja. Es ist eingebaut: Wer sich über Ihr Formular anmeldet, bekommt eine Bestätigungsmail und landet erst nach dem Klick in Ihrer Liste. Ein Abmeldelink steckt in jeder Mail.

Kann ich meine Liste aus Mailchimp übernehmen?

Ja, über eine CSV-Datei, die Sie dort exportieren. Eine direkte Schnittstelle gibt es nicht. Beim Import bestätigen Sie, dass die Empfänger eingewilligt haben.

Wie kündige ich?

Im Monats-Abo monatlich. Im Jahres-Abo als Verbraucher nach dem ersten Jahr mit einer Frist von einem Monat. Der kostenlose Tarif läuft ohne Vertrag.

Ob es passt, finden Sie am schnellsten heraus, indem Sie es benutzen. Der kostenlose Tarif läuft ohne Kreditkarte und ohne Ablaufdatum. Sie finden ihn auf www.bemailed.de.

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Daniel Klantke · KI-Beratung für Unternehmen und Gründer · klantke.com/blog/bemailed-newsletter-tool

Quellen

  1. bemailed: Preise. Free, Basic und Pro mit Empfänger- und Mailzahlen, geprüft im Juli 2026.
  2. bemailed: Funktionen. Smart Mail, Design-Übernahme per Screenshot, Auswertung, Zustellbarkeit.
  3. bemailed: Blog. Ausführliche Beiträge zu Double-Opt-in, Zustellbarkeit und DSGVO.
  4. bemailed: Impressum. Essential Advertising GmbH, Oberursel.